Biografische Stationen von Bruno Apitz

 

„Ich bin Sozialist, revolutionärer Sozialist.“

1900

1900

28. April: Bruno Apitz wird in Leipzig-Volksmarsdorf, Elisabethstraße 15, als zwölftes und jüngstes Kind der Waschfrau Marie Friederike Apitz, geb. Anhalt, geboren. Max Frölich, Vater des KPD-Politikers Paul Frölich, ist der vermutlich leibliche Vater von Bruno Apitz.

Links: Die Mutter Marie Friederike Apitz, geborene Anhalt. Rechts: Der vermutlich leibliche Vater Max Frölich. (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz)

Links: Die Mutter Marie Friederike Apitz, geborene Anhalt. Rechts: Der vermutlich leibliche Vater Max Frölich. (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz)

 

1905

1905-1914

Die Mutter lässt sich von dem alkoholsüchtigen Wachstuchdrucker Friedrich Hermann Apitz scheiden, Umzug mit den jüngeren Kindern. Eröffnung eines Molkereiwarengeschäfts. Bruno Apitz besucht die Volksschule.

Bruno Apitz am 5. Geburtstag, 28.4.1905  (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz)

Bruno Apitz am 5. Geburtstag, 28.4.1905  (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz)

Molkereiwarengeschäft der Mutter, 1912 (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz, Foto: W. Ebert)

Molkereiwarengeschäft der Mutter, 1912 (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz, Foto: W. Ebert)

1914

1914-1916

Beginn einer Lehre als Stempelschneider, Verarmung der Familie, Abbruch der Lehre, Laufbursche und Markthelfer. Politisierung im Umfeld des Arbeiterjugend-Bildungsvereins der SPD.

1917

1917-1918

16. August 1917: Rede vor streikenden Leipziger Arbeitern gegen die Fortdauer des Krieges. Festnahme, neun Monate Untersuchungshaft.

1918

1918

15. Mai: Verurteilung durch das Leipziger Reichsgericht wegen „versuchten Landesverrats“ und „wegen Übertretung eines Militärverbots“ zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und sieben Monaten Gefängnis. Haft im Zuchthaus Cottbus und Wohlau (Schlesien).

1918

25. Oktober: Begnadigung. Während der Untersuchungshaft intensive Beschäftigung mit Literatur, erste Gedichte („Müde“, „Das Blümchen im Gefängnishof“, „Verurteilt!“).

1919

1919-1923

Beginn einer Buchhändlerlehre, erzwungener Abbruch des Volontariats in einem Antiquariat nach Teilnahme an einer Streikkundgebung. Hilfsarbeiter bei verschiedenen Leipziger Buchgroßhändlern.

März 1920: Aktive Teilnahme am Generalstreik gegen den Kapp-Putsch.

Erste Veröffentlichung gesellschaftskritischer Gedichte und Kurzgeschichten: „Der junge Dichter“ (Prosa) in der satirischen Wochenzeitschrift „Der Drache“, „Weihnacht in der Zelle“ in der Hallenser KPD-Zeitung „Klassenkampf“.

Privater Schauspielunterricht bei Professor Adolf Winds. Nebenrollen am Leipziger „Alten Theater“.

Bruno Apitz (2. v. r.) in Ernst Tollers Drama „Die Wandlung“ am „Alten Theater“ in Leipzig, Mitte der 1920er Jahre (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz, Berlin, Foto: S. Genthe)

Bruno Apitz (2. v. r.) in Ernst Tollers Drama „Die Wandlung“ am „Alten Theater“ in Leipzig, Mitte der 1920er Jahre (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz, Berlin, Foto: S. Genthe)

Bruno Apitz mit Geige, um 1920 (Bruno Apitz mit Geige, um 1920 (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz)

Bruno Apitz mit Geige, um 1920 (Bruno Apitz mit Geige, um 1920 (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz)

 

1923

1923-1926

Engagement am Stadttheater Harburg-Elbe für ein halbes Jahr, danach kaufmännischer Gehilfe bei einer Leipziger Großhandelsgesellschaft.

Erste Bühnenstücke zu politisch brisanten Themen, u. a. „Der Mensch im Nacken“ (Satire über den Abtreibungsparagraphen 218).

KPD-Funktionär

1927

1927

Erwerbslosigkeit, Eintritt in die KPD.
Spielleiter von Agitprop-Truppen.

1928

1928-1930

Verlagstätigkeit bei der Roten Hilfe in Berlin, Mitarbeit an der Zeitschrift „Tribüne“.

Mitglied des Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller Deutschlands, Vorsitzender der Bezirksgruppe Leipzig, Gestaltung politischer Plakate in Linolschnittdruck.

Verlobung mit Therese Baer.

Plakat, Linolschnitt von Bruno Apitz, angefertigt 1928 Quelle: Deutsches Historisches Museum, Berlin, Foto: Indra Desnica

Plakat, Linolschnitt von Bruno Apitz, angefertigt 1928 (Quelle: Deutsches Historisches Museum, Berlin, Foto: Indra Desnica)

1930

1930-1933

Funktionär der Bezirksleitung der KPD Leipzig, Tätigkeit als Korrespondent und Referent in der Agitprop-Abteilung unter Rudi Jahn, Szenarist und Spielleiter der Agitprop-Truppe „Rote Fanfaren“ (bis 1927 „Rote Truppe“).

„Fleck und Barb, die Unrasierten“ (Roman), eine Satire über antikommunistische Spitzeltätigkeit in Betrieben (verschollen).

Bruno Apitz (2. v. l.) mit seiner Leipziger Agitprop-Truppe, 1930; Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz, Berlin, Foto: o. Ang.

Bruno Apitz (2. v. l.) mit seiner Leipziger Agitprop-Truppe, 1930 (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz, Berlin, Foto: o. Ang.)

1933

1933-1935

17, Mai 1933: Verhaftung, drei Monate Haft in den Konzentrationslagern Colditz und Sachsenburg.

November 1934: Erneute Verhaftung wegen illegaler politischer Betätigung. Während der Vernehmung wurde er misshandelt und gefoltert, dabei büßte er den größten Teil seiner Zähne ein.

Mai 1935: Verurteilung  zu zwei Jahren und zehn Monaten Zuchthaus wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“.

Links: Bruno Apitz während der „Schutzhaft“ im KZ Colditz, Mai/Juni 1933 Rechts:  Bruno Apitz, verdeckt als Neptun, während einer Agitprop-Aktion an den Lübschützer Teichen bei Leipzig, 1933; Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz

Links: Bruno Apitz während der „Schutzhaft“ im KZ Colditz, Mai/Juni 1933
Rechts: Bruno Apitz, verdeckt als Neptun, während einer Agitprop-Aktion an den Lübschützer Teichen bei Leipzig, 1933 (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz)

1935

1935-1937

30 Monate Haft im Zuchthaus Waldheim. Die Mutter stirbt 1936.

„Der Infusor und seine Magd“ (Künstlerroman, verschollen).

 KZ Buchenwald

1937

1937-1938

4. November 1937: Mit einem „Schutzhaftbefehl“ Einweisung als „rückfällig Politischer“ in das KZ Buchenwald (Häftlingsnummer 2417). Bis Mai 1938 Arbeit in verschiedenen Schacht- und Baukommandos.

Abbruch des Kontaktes zu Therese Baer.

Häftlingspersonalkarte von Bruno Apitz, KZ Buchenwald Quelle: ITS Digital Archive, Bad Arolsen, 1.1.5.3/5440555

Häftlingspersonalkarte von Bruno Apitz, KZ Buchenwald (Quelle: ITS Digital Archive, Bad Arolsen, 1.1.5.3/5440555)

1938

1938-1941

Wechsel ins Kommando Bildhauerei: Autodidaktische Aneignung des Bildhauerei-Handwerks, Auftragsarbeiten für den SS-Lagerkommandanten Karl Otto Koch. Dort schnitzte er mehrere figürliche Plastiken und fertigte kunsthandwerkliche Holzschnitzarbeiten an, überliefert sind u. a. das übermannshohe Straßenschild „Caracho-Weg“, eine Häftlingsfigur, zwei Bücherstützen und ein Anhängermedaillon aus Rinderknochen.

Bruno Apitz, Wegweiser „Caracho-Weg“, Holz, vermutlich 1938; Quelle: Gedenkstätte Buchenwald

Bruno Apitz, Wegweiser „Caracho-Weg“, Holz, vermutlich 1938 (Quelle: Gedenkstätte Buchenwald)

1941

1941-1942

Auflösung des Kommandos Bildhauerei nach der Absetzung Kochs. Weitere Holzschnitzarbeiten für andere SS-Führer einschließlich des Lagerkommandanten Hermann Pister (Schreibgarnitur „Eulenspiegel“).

Bruno Apitz, Schreibgarnitur „Eulenspiegel“, Holz, vermutlich 1942/45; Quelle: Gedenkstätte Buchenwald

Bruno Apitz, Schreibgarnitur „Eulenspiegel“, Holz, vermutlich 1942/45 (Quelle: Gedenkstätte Buchenwald)

1942

1942-1945

Dezember 1942: Vermittlung in das Kommando Pathologie auf Initiative der politischen Häftlinge beim SS-Lagerarzt Waldemar Hoven. Anfertigung plastischer Modelle.

16. Juni 1943: Ausstellung eines Ausweises auf „Hafterleichterung“. Dieser ermöglichte es ihm, einmal wöchentlich Post empfangen und absenden zu können, ihm wurde „bevorzugter Kantineneinkauf“ zugestanden und das Kahlscheren der Haare entfiel.

1943

1943-1944

Kulturelle Ausgestaltung von SS-Kameradschaftsabenden. Künstlerische Mitwirkung an geduldeten Kulturveranstaltungen wie den „Bunten Abenden“; Verse und Reime für Solo-Auftritte; Conférencier beim „Buchenwalder Lagerkabarett“.

„Esther“ und „Die Marmorstatue“ (Novellen), „Paradies und Gute Erde“ (Bühnenstück).

Bruno Apitz, Selbstdarstellung beim Vortrag des Couplets „Klagelied eines Häftlings“, Bleistift, KZ Buchenwald, 1944; Quelle: Akademie der Künste, Berlin, Arbeiterlied-Archiv, Sammlung KZ-Lieder, Nr. 122.

Bruno Apitz, Selbstdarstellung beim Vortrag des Couplets „Klagelied eines Häftlings“, Bleistift, KZ Buchenwald, 1944 (Quelle: Akademie der Künste, Berlin, Arbeiterlied-Archiv, Sammlung KZ-Lieder, Nr. 122)

Mit freundlicher Unterstützung der Akademie der Künste, Berlin.

1944

1944

Fertigung der heimlich entstandenen Holzplastik „Das letzte Gesicht“, die das Antlitz eines Sterbenden im Halbrelief darstellt.
18. September: Teilnahme an illegaler Gedenkfeier für den ermordeten KPD-Führer Ernst Thälmann mit einem Violinensolo.

Bruno Apitz, „Das letzte Gesicht“, Holz, 1944 (Quelle: Deutsches Historisches Museum)

Bruno Apitz, „Das letzte Gesicht“, Holz, 1944 (Quelle: Deutsches Historisches Museum)

1945

1945

5. April: von einem Mithäftling in einem Kanalschacht versteckt. Verlassen des Verstecks am 11. April nach Abzug der SS-Wachmannschaften und der Befreiung des Lagers.

Aktivist der ersten Stunde

1946

1945-1946

Beauftragter der KPD im Zentralausschuss des „Antifaschistischen Blocks“. Korrespondent der KPD („Sächsische Zeitung“, „Leipziger Zeitung“), Leitungsfunktionen im Kultursektor: Verwaltungsdirektor der Städtischen Bühnen in Leipzig, im Auftrag der Zentralverwaltung für Volksbildung Vertreter im Theaterausschuss und Regionalen Kunstausschuss für Literatur. Mitwirkung am Tatsachenbericht „Das war Buchenwald!“.

1948

1946-1948

Mitglied der SED. Rückzug aus allen Ämtern und Leitungsfunktionen, um schreiben zu können. Parteipoltische Propaganda-Auftritte bei Kundgebungen mit „Referaten in Versen“.

Sanatoriumsaufenthalte, Magenoperationen.

Der Versuch, die Novelle „Esther“ zu publizieren, scheitert.

Hörspiele und Hörfolgen u. a. über Ossietzky, Breitscheid und Thälmann (Berliner Rundfunk, Mitteldeutscher Rundfunk).

Kulturarbeit in Betrieben: Autor und künstlerischer Leiter von Laientheaterstücken im Braunkohlekraftwerk Hirschfelde bei Zittau.

Drei Jahre nach der Befreiung aus dem Lager: Bruno Apitz 1948 in Weimar; Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz, Foto: Herbert Morgenstern

Drei Jahre nach der Befreiung aus dem Lager: Bruno Apitz 1948 in Weimar. (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz, Foto: Herbert Morgenstern)

1950

1949-1950

Kaderpolitische Überprüfung und Versetzung in die Redaktion der „Leipziger Volkszeitung“, Reportagen; Zirkelleiter bei kulturpolitischen Initiativen.

Gegen seinen Willen Abberufung in die Gewerkschaftsarbeit: Erster Vorsitzender der Gewerkschaft Kunst und Schrifttum, Erster Kreissekretär des Kulturbundes Leipzig, vorfristige Kündigung.

Ab August 1950: „freier Schriftsteller“ und Autor bei der DEFA.

Heirat mit Martha Eleonore Ehrhardt.

Bruno Apitz auf seinem Motorrad in Leipzig-Paunsdorf, um 1948/49 Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz, Foto: Wolf

Bruno Apitz auf seinem Motorrad in Leipzig-Paunsdorf, um 1948/49 (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz, Foto: Wolf)

1952

1952-1954

Umzug nach Berlin-Adlershof. Ein Jahr Dramaturg bei der DEFA, mehrere Exposés und Szenarien, die nicht verfilmt werden.

7. April 1952: Zeuge im Ermittlungsverfahren gegen den SS-Arzt in Buchenwald Dr. Heinrich Plaza wegen Mordes. Aussagen über den Krankenmord in Buchenwald mit Giftinjektionen.

Längere Krankheit und Therapien. Ehekrise und Scheidung.

1955

1955

Ablehnung eines Filmexposés über eine Kindesrettung im KZ Buchenwald. Entschluss, einen Buchenwald-Roman zu schreiben, erste Fassung des Anfangs.

Kündigung bei der DEFA. Existenznöte.

Umzug nach Berlin-Prenzlauer Berg.

Ein Stipendienantrag wird vom Deutschen Schriftstellerverband mit grundsätzlichen Zweifeln am Autor und Buchenwald-Stoff abgelehnt.

Beginn der Zusammenarbeit mit dem Mitteldeutschen Verlag Halle (Saale).

Bruno Apitz an seinem Arbeitstisch, 1958; Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz

Bruno Apitz an seinem Arbeitstisch, 1958 (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz)

Manuskriptseite von „Nackt unter Wölfen“ mit dem bekannten Ausspruch „Pippst Du oder pipp ich? – Ich pippe.“, entstanden in den ersten Monaten des Jahres 1955. (Quelle: Quelle: Akademie der Künste, Berlin, Bruno-Apitz-Archiv, Nr. 6)

Manuskriptseite von „Nackt unter Wölfen“ mit dem bekannten Ausspruch „Pippst Du oder pipp ich? – Ich pippe.“, entstanden in den ersten Monaten des Jahres 1955. (Quelle: Akademie der Künste, Berlin, Bruno-Apitz-Archiv, Nr. 6)

Mit freundlicher Unterstützung der Akademie der Künste, Berlin.

1956

1956-1957

Zweite Roman-Fassung.

5. Oktober 1956: Vorvertrag mit dem Mitteldeutschen Verlag für Manuskript „Der Funke Leben“.

Lernt Marlis Kieckhäfer kennen.

1957: Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit gelingt auf dem „Wege der Überzeugung“ die Anwerbung als „Deckadresse“ (DA „Brendel“). Aufkündigung der Zusammenarbeit nach zwei Jahren auf Wunsch von Apitz.

Mitwirkung an der Buchenwald-Dokumentation „Mahnung und Verpflichtung“ (1960).

 Erfolgsschriftsteller

1958

1958

„Nackt unter Wölfen“ (Roman) wird unerwartet zum Publikumserfolg.

Hörspielfassung (Sendung am 14. September, dem Vorabend der Einweihung der „Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald“).

Höchste staatliche Ehrungen, Lesereisen. Bis 1990 Übersetzungen in über 30 Sprachen.

1959

1959

Reise nach Indien zusammen mit Stefan Heym als Delegierter der DDR zum Schriftstellerkongress.
„Esther“ (Novelle) erscheint in dem Almanach „Aber die Welt ist verändert“, herausgegeben vom Deutschen PEN-Zentrum Ost und West.

Stefan Heym (Mitte) und Bruno Apitz (rechts) als DDR-Schriftstellerdelegation in Indien, 1959; Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz

Stefan Heym (Mitte) und Bruno Apitz (rechts) als DDR-Schriftstellerdelegation in Indien, 1959 (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz)

1960

1960

„Nackt unter Wölfen“ (Fernsehfilm, gesendet am 10. April): Mitarbeit am Drehbuch.

„Esther“ (Fernsehspiel, produziert 1962, gesendet am 18. April 1980): Drehbuch, Titelrolle: Gisela May, Regie: Robert Trösch, Musik: Hanns Eisler.

Bruno Apitz mit seiner Schmalfilmkamera Admira, 1959; Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz

Bruno Apitz mit seiner Schmalfilmkamera Admira, 1959 (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz)

1961

1961-1962

Ordentliches Mitglied der Akademie der Künste Berlin und des PEN-Zentrums der DDR.
Reisen nach Westdeutschland: Teilnahme an deutsch-deutschen Schriftstellertreffen in Hamburg. Verhaftung in Dortmund während einer Lesung, erzwungene Ausreise in die DDR und erneute Einreise.

Bruno Apitz mit Erwin Strittmatter auf dem Schulzenhof, 1962 (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz)

Bruno Apitz mit Erwin Strittmatter auf dem Schulzenhof, 1962 (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz)

1963

1963

„Nackt unter Wölfen“ (DEFA-Film, Regie: Frank Beyer): Mitwirkung am Drehbuch, Berater am Filmset, kleine Filmrolle.

Dreharbeiten zum Film „Nackt unter Wölfen“: Szenenbildner Günter Marczinkowsky, Regisseur Frank Beyer und Bruno Apitz (v. l. n. r.), 1962; Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz, Foto: Pathenheimer

Dreharbeiten zum Film „Nackt unter Wölfen“: Szenenbildner Günter Marczinkowsky, Regisseur Frank Beyer und Bruno Apitz (v. l. n. r.), 1962 (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz, Foto: Pathenheimer)

Szene aus dem Film „Nackt unter Wölfen“ mit Erwin Geschonneck (links) und Bruno Apitz (rechts) in der Rolle des alten Mannes mit dem polnischen Jungen. Quelle: Bundesarchiv, Berlin, Bild 183-B0314-0010-001, Foto: Pathenheimer

Szene aus dem Film „Nackt unter Wölfen“ mit Erwin Geschonneck (links) und Bruno Apitz (rechts) in der Rolle des alten Mannes mit dem polnischen Jungen. (Quelle: Bundesarchiv, Berlin, Bild 183-B0314-0010-001, Foto: Pathenheimer)

DEFA-Crew: Erwin Geschonneck, Bruno Apitz, Armin Mueller-Stahl und Fred Delmare (v. l. n. r.), 1962; Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz

DEFA-Crew: Erwin Geschonneck, Bruno Apitz, Armin Mueller-Stahl und Fred Delmare (v. l. n. r.), 1962 (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz)

Bruno Apitz nimmt im Jahr 1963 den Nationalpreis von Walter Ulbricht entgegen, rechts daneben Frank Beyer. (Quelle: Bundesarchiv, Berlin, Bild 183-B1006-0007-001, Foto: Heinz Junge)

Letzte Werke

1965

1965

Mitwirkung an der Aufführung des Dokumentarstücks „Die Ermittlung“ von Peter Weiss in der Akademie der Künste Berlin.
Eheschließung mit Marlis Kieckhäfer, Geburt einer Tochter.

Bruno Apitz im Jahr 1967 auf einer Gedenkkundgebung in Buchenwald. Quelle: Bundesarchiv, Berlin, Bild 183-F1017-0202-001, Foto: Helmut Schaar

Bruno Apitz im Jahr 1967 auf einer Gedenkkundgebung in Buchenwald (Quelle: Bundesarchiv, Berlin, Bild 183-F1017-0202-001, Foto: Helmut Schaar)

Familie Apitz: Bruno Apitz, seine Frau Marlis und Tochter Sabine, 1972 Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz, Berlin, Foto: Barbara Meffert

Familie Apitz: Bruno Apitz, seine Frau Marlis und Tochter Sabine, 1972 (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz, Berlin, Foto: Barbara Meffert)

1975

1975

Ehrenbürger der Stadt Leipzig.

1967

1976

„Der Regenbogen“ (Roman).

1979

1979

7. April: Bruno Apitz stirbt in Berlin. Beisetzung in Berlin-Friedrichsfelde.

Einer der letzten Aufnahmen von Bruno Apitz, 1978; Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz, Foto: Haberzettl

Einer der letzten Aufnahmen von Bruno Apitz, 1978 (Quelle: Privatbesitz Marlis Apitz, Foto: Haberzettl)

1984

1984

„Schwelbrand“ (Roman, postum bearbeitet von Wolfgang Weiß).